Montag, 2. Mai 2016

Eine FrauEdda in mintgrün und ein Urlaub mit der großen Schwester auf Norderney

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Gefühlt jeden Tag auf Norderney habe ich zu meiner Schwester gesagt, dass wir noch Fotos mit meinem neuen Shirt am Meer machen müssen. "Ja, machen wir, kein Problem." Es wurde Dienstag, Mittwoch, Donnerstag. Irgendwas war immer. Am Samstag dann irgendwann "Oh, wir haben noch keine Fotos vom Shirt gemacht. Können wir morgen machen, bevor wir fahren ... ach nee, komm', jetzt schnell." 

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Schnell waren wir wirklich. In weniger als fünf Minuten waren ein paar spontane, alles andere als gestellte Fotos mit FrauEdda im Kasten. An den Strand sind wir zwar nicht gegangen, aber das Meer war dennoch nicht weit. Und Sonne gab es sogar auch. Den frischen Nordseewind samt Gänsehaut habe ich dann mal kurzfristig ignoriert. 

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Der Shirt-Schnitt Frau Edda von Nina/Hedi ist super. Schnell zu nähen, luftig und je nach Umsetzung bzw. Stoff sowohl légère und sportlich als auch schick zu tragen. Wir konnten uns zwar über das Wetter auf Norderney nicht beklagen, aber für kurze Ärmel war es dann doch noch zu kalt. Windfeste Jacke, Mütze und Schal waren angesagt, was uns aber nicht davon abgehalten hat, ordentlich Nordseeluft zu tanken. 

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Meine Schwester und ich waren diesmal ohne jeglichen Anhang auf Norderney. Hatten uns vorgenommen im hauseigenen Schwimmbad schwimmen zu gehen und am Strand zu joggen und bei schlechtem Wetter einfach in der Milchbar zu sitzen und den Wellen zuzuschauen. Und was war? Das Wetter war zu gut, um in der Milchbar um die besten Plätze vor dem Panoramafenster zu kämpfen, und mir steckte der Staffellauf noch in den Muskeln, was mich davon abhielt, die Laufschuhe anzuziehen. 

Unser Programm: jeden Tag einige Stunden am Strand spazieren gehen, Muscheln und Schneckenhäuser sammeln, dem Bademuseum einen Besuch abstatten und die benachbarten Inseln Baltrum und Juist erkunden. Und es hat sogar am Samstag noch geklappt, dass wir die Tour zum Wrack am östlichen Rand von Norderney antreten konnten. Das ist nämlich je nach Jahreszeit abhängig von den Gezeiten und dem Wetter und bedeutet, wenn man stramm durchläuft, 1,5 Stunden ab Ostheller durch die Dünen hin und gut 2,5 Stunden am Strand zurück bis zur Weißen Düne. Belohnt wurden wir am Wrack mit neugierigen Seehunden und tollem Strandgut auf dem Rückweg. 

Tipp: Wer auf Norderney ist und ebenfalls die wirklich lohnenswerte Wanderung zum Wrack machen möchte, der erkundigt sich vorab im Nationalparkhaus am Hafen über Wasserstand und Wetter. So erfuhren wir auch, dass in den Dünen derzeit die Feldlerchen brühten und ca. 30 bis 40 m hoch in der Luft schwebend singen. Wirklich toll! 

Und wer Lust auf eine virtuelle Tour über die Insel hat, der schaut sich einfach die folgenden Artikel aus den letzten Jahren an. Urlaub fast ohne große Kamera geht nämlich auch. Und so haben wir diesmal nur Momentaufnahmen mit den Smartphones gemacht.

Danke, Steffi, für diese ganz entspannte Woche auf unserer Lieblingsinsel.



Sonntag, 17. April 2016

Familien-Kolumne ⎟ Nähen mit Kindern: Die Monster sind los

Würde ich nicht in dieser kreativen Familie leben, gäbe es womöglich dieses Blog nicht und hätte ich das Nähen vielleicht auch nicht zu meinem liebsten Hobby und Nebenberuf gemacht. So ist es aber glücklicherweise und ich bin stolz drauf. Und damit ihr auch wisst, was ich meine, zeige ich euch in unregelmäßigen Abständen tolle, kreative Projekte meiner Familie. Wie auch heute, werden darunter immer wieder Ideen sein, die zusammen mit Kindern umgesetzt werden können.

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Meine Mama arbeitet in einer Grundschule und lässt sich dort immer wieder Neues einfallen, um die Kinder kreativ zu fördern. Vor Kurzem wurden aus ausrangierten Stoffmustern für Polstermöbel kleine und große Monster genäht. Die Kids konnten sich austoben und ihre Monster so gestalten, wie sie wollten. Und das mit wenigen Mitteln und ohne komplizierte Anleitung. Da nicht nur die Kinder in der Schule viel Spaß daran hatten, Monster zu gestalten, hat meine Mama für uns alle dann auch gleich welche genäht. Statt Schokoladeneier zu Ostern, sehr löblich. 

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Ein Monster besteht aus Vorder- und Rückseite in gleicher Größe und Form. Sollten Stoffreste nicht für ein komplettes Monster reichen, zieht ihm einfach Hosen an. Dazu werden zwei Stoffstücke rechts auf rechts zusammengenäht, dann erfolgt erst der Zuschnitt der Monsterform. Auf die Vorderseite werden per Hand mit Stickgarn ein Mund sowie Augen aus Stoff und Knöpfen genäht. Das darf gern ungleichmäßig sein, es sind ja schließlich Monster. Als Haare wurden hier Stücke der umkettelten Kanten der Stoffmuster verwendet. Die beiden Monsterteile werden links auf links gelegt und mit einem Zickzackstich zusammengenäht, Haare dabei mitfassen. Zum Füllen der Monster mit Kissenfüllung an einer langen Seite eine Öffnung lassen, diese danach schließen.  

Ich mag besonders die teilweise grobe Struktur der Möbelstoffe und die tolle Haptik. Wie gut, dass Mama bei solchen Projekten immer an mich denkt und ein paar Stoffmuster auch bei mir gelandet sind.

Wann ziehen bei euch Monster ein?


Montag, 11. April 2016

Wenn aus Bloggern Freunde werden

An der Überschrift ist was dran. Denn am vergangenen Wochenende durfte ich wieder einmal erleben, wie toll doch die Bloggerszene ist, welche sympathischen Menschen hinter den so unterschiedlichen Blogs stecken und wie wunderbar inspirierend gemeinsame Veranstaltungen sind.

Am Samstag fand das Blogst Barcamp in Köln statt, mit einem ganz abwechslungsreichen Programm. Von Google Analytics über Handlettering und Facebook Ads bis hin zu Shibori. Mein Sessionplan war ebenso bunt gemixt. Tanja aka Frau Hölle hat unter der Headline "Von der Leidenschaft zum Leben" über ihren Weg in die Selbstständigkeit erzählt. Und da ich ihr immer gern zuhöre (und ihren Workshops beiwohne), habe ich auch gleich an ihrer zweiten Session "Lettering" teilgenommen. Im Gegensatz zu meiner normalen Handschrift, kann man mein Handlettering sogar lesen. Was soll ich sagen? Ich habe ein neues Hobby.   

Am Shibori-Workshop mit Christiane (rennadeluxe) kam ich ebenfalls nicht vorbei. Super schön sind die Geschirrtücher geworden, die wir mit japanischer Falttechnik und Indigo gefärbt haben. Zu guter Letzt habe ich Kathrin (soulsistermeetsfriends) zum Thema Storytelling gelauscht und mein Wissen aufgefrischt. 

Da so ein Barcamp-Tag ja auch zum Netzwerken da ist, habe ich zwischendurch einfach eine Session ausgesetzt (mein Kopf rauchte eh schon). Es war toll, wieder so viele bekannte Gesichter zu treffen und neue Blogger kennenzulernen: zum Beispiel die Mädels von rheinherztelbe, Fee von fairylikes, Jule als eine Hälfte vom Crafty Neighbours Club und einen Teil der "Bloggen mit Herz"-Crew. So kam es dann auch, dass der Abend etwas länger wurde, was wahrlich nicht nur an der etwas langsamen und scheinbar überforderten Küche im Burgerladen lag. 

Hach, es ist schön, sich an einem solchen Tag einfach mal treiben zu lassen, ohne ständig die Kamera vor dem Gesicht zu haben. Daher gibt es hier auch keine Fotos. Ein paar iPhone-Eindrücke vom Wochenende könnt ihr euch gern auf meinem Instagram-Profil anschauen. 

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Am Sonntag ging es dann mit Brunch und einigen äußerst kreativen Stunden mit Sabine (liebesseelig) und Janine (Schnins Kitchen) in meinem Wohnzimmer weiter. DIYhoch3, da ist der Name Programm. Wir haben geklebt, genäht, die Schere geschwungen, gestanzt und (ha - neues Hobby!) gelettert.  Gefühlt bis zum Umfallen. Wofür genau, verrate ich an dieser Stelle noch nicht. Aber es wird auf jeden Fall bunt. Und lecker.

Habt eine schöne Woche!