Donnerstag, 19. Januar 2017

DIY ⎟ Ideen zur SnapPap Resteverwertung

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Mit den maritimen Täschchen mit Papierboot ging sie los, meine SnapPap Resteverwertung. So nach und nach finden sich noch weitere kleine Ideen, wie man wunderbar kleine Stücke SnapPap verarbeiten kann. 

An ein einfaches Utensilo aus einer ausrangierten Jeans habe ich Henkel aus SnapPap genäht. Da macht das Utensilo gleich mehr her, finde ich. Und mit einem kleinen Glas drin lassen sich hübsch Pinsel oder auch Stifte aufbewahren. Oder man stellt eine kleine Vase mit frischen Blümchen hinein. Wie ihr ein Utensilo aus einer alten Jeans nähen könnt, habe ich euch in einem älteren Beitrag gezeigt, dort als Blumenübertopf. 

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Dann musste ich mir eine neue Hülle für mein Smartphone nähen. Dringend. Termin überfällig. Seht ihr den Unterschied? Ha! Auf der letzten Hülle, die ich in der gleichen Ausführung schon zweimal genäht habe, prangte passenderweise ein Apfel. Bei der neuen Hülle habe ich einfach eine zusätzliche Lage schwarzes SnapPap aufgenäht. Das hat einen Grund: Ich bin ja trotz aller Online- und Social-Media-Aktivitäten doch noch in vielen Dingen analog unterwegs, zum Beispiel arbeite ich mit einem Kalender aus Papier. Immer wieder fällt mir aber auf, dass kleine Zettel mit Notizen in den Tiefen meiner Handtasche auf seltsame Art und Weise verschwinden. Okay, sie ist sehr groß und die Notizen sind sehr klein. Oft sind es Erinnerungen, dass ich für eine Kollegin am nächsten Tag etwas mitbringen soll oder ich eine bestimmte Sache noch einkaufen muss. Irgendwie so etwas. Ich bin aber zu faul, mir dafür eine Notiz ins Handy zu tippen. Da schreibe ich lieber kleine Zettel. Und damit die ab jetzt nicht mehr verloren gehen, gibt es diese Einschubtasche auf meiner Handyhülle. Praktisch, ne? 

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So hab ich`s gemacht: 2 Lagen Textilfilz in Größe des Smartphones plus Nahtzugabe zuschneiden, ebenso 1 Lage SnapPap, weniger hoch. Alle drei Lagen in einem an drei Seiten zusammennähen, fertig. 

Tipp Nr. 3 sind Kabelbinder, die dafür sorgen, dass Ladekabel & Co. sich nicht mehr mit sich und anderen Kabeln oder Kopfhörern verheddern. Die Idee ist nicht von mir und auch nicht neu, aber ich muss an solche kleinen Projekte immer mal wieder erinnert werden, auch wenn sie schon ewig und drei Tage auf der To-Do-Liste stehen. Daher zeige ich sie euch hier noch einmal.

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So geht's: Schneidet passend große Kreise aus SnapPap aus. Die Größe ist abhängig von der Länge und Dicke eurer Kabel. Die Kreise faltet ihr einmal mittig und bringt dann Druckknöpfe wie KamSnaps an. Ihr könnt die Kabel entweder drumherum wickeln wie bei meinen Kopfhörern oder ihr wickelt die Kabel vorher auf und legt sie komplett in die Kabelbinder. Am besten vorher einmal ausmessen, wie dick und breit die zusammengelegten Kabel sind. 

Habt ihr noch Ideen, was man aus SnapPap Resten basteln kann? Dann immer her damit. Hier liegen noch so viele große und kleine Reststücke herum.

Sonntag, 15. Januar 2017

DIY ⎟ Ein Mini-Regal für neuen Lesestoff

binedoro Blog, DIY, Regal, Holzregal, Tesa, Klebenagel

Ich lese gern und habe früher ein Buch nach dem anderen verschlungen. Seit ein paar Jahren ist das anders. Ich lese noch immer gern, aber für meinen Geschmack viel zu wenig. Also Krimis, Romane, Thriller. Bin ich in einem Buchladen und habe ein wenig Zeit zum Stöbern, nehme ich auch schon mal drei Bücher auf einmal mit nach Hause, oft mit der Frage im Hinterkopf, wann ich sie wohl lesen werde. 

Um Weihnachten herum fielen mir beim Aufräumen tatsächlich drei noch jungfräuliche Bücher in die Hände, eines davon im September von Norderney mitgebracht. Im vollen Bücherregal im Wohnzimmer gehen sie also unter, wenn ich sie nicht direkt lese oder sie nicht dort unterbringe, wo ich öfter an sie erinnert werde. Im Schlafzimmer am Bett. Denn wenn, dann lese ich abends vorm Einschlafen. 

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Da kam mir das kleine Holzregal mit den Gurtbändern doch gerade recht, das seit der Blogst Konferenz im November auf seinen Einsatz wartet. Als ein Sponsor der Konferenz hatte Tesa einen DIY-Stand aufgebaut, an dem wir in den Pausen kreativ werden konnten. Ihr fragt euch, was Tesa mit einem Regal zu tun hat? Ganz simpel: Es gibt von Tesa Klebenägel. Das ist eine Kunststoffkonstruktion, die mit Klebestreifen an die Wand angebracht wird. Die gibt es sowohl für glatte Flächen wie zum Beispiel Fliesen als auch für rauen Untergrund wie Tapete oder Putz. Am Tesa-Stand konnten wir schmale Holzbretter bemalen und bekamen dazu zwei breite Gurtbänder, die mit großen Ösen jeweils zu Schlaufen zusammengehalten wurden, und eine Packung Klebenägel. Also alle Bestandteile für ein cooles Regal. 

Mein Regal hängt nun an der Raufasertapete neben meinem Bett und wird künftig ungelesene Bücher beherbergen. Jeder Klebenagel ist mit 1 kg belastbar, das Regal darf also insgesamt 2 kg schwer werden (es gibt da auch noch weitere Varianten). Die Klebenägel sind übrigens auch in kleinen Schritten höhenverstellbar, was ich - trotz Einsatz der Wasserwaage - sehr praktisch fand. Sollte ich das Regal irgendwann nicht mehr haben wollen, sind die Klebenägel rückstandslos wieder ablösbar. 

Dekoriert mit ein wenig Grün und einer hübschen Postkarte macht sich der Insel-Krimi doch gleich noch besser neben meinem Bett. So sollte es klappen mit der Lesezeit, auch wenn es abends nur ein paar Seiten sind. 

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"Norderney-Rache" von Manfred Reuter ist, glaube ich, das erste Buch, bei dem ich den Ort des Geschehens wirklich kenne. Das ist spannend, wenn man sich beim Lesen bekannte Straßenzüge und Plätze ins Gedächtnis ruft. Aus der Reihe werde ich auf jeden Fall noch weitere Bücher lesen. Inzwischen liegt hier schon das nächste Buch bereit: "Sag, dass du mich liebst" von Joy Fielding. 

Nehmt ihr euch bewusst Zeit zum Lesen? Was lest ihr gern oder derzeit? Schreibt mir eure Buchempfehlungen gern in die Kommentare. Ich habe jetzt ein Regal, das gefüllt werden möchte. 

Sonntag, 8. Januar 2017

Mit Leichtigkeit und Schwung ins neue Jahr und eine Limited Edition

Gute Vorsätze für das neue Jahr? Irgendwie sind es doch oft die gleichen Dinge, die man sich auferlegt, dazu auch noch sehr allgemeine Punkte, an die man sowieso ab und an denken sollte. Gesünder essen, mehr Sport treiben, auch mal Fünfe gerade sein lassen. Mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen und öfter Dinge tun, die einem Spaß machen. Ordnung halten und Struktur in den Alltag bringen. Alles Punkte, die eh schon irgendwo im Hinterstübchen schlummern. Pünktlich zum Jahreswechsel kommen sie dann an die Oberfläche und machen sich in unseren Köpfen breit. Und viele Vorsätze sind im April schon wieder vergessen.

Ich habe mir diesmal keine Gedanken zu guten Vorsätzen für 2017 gemacht, geschweige denn eine Liste geschrieben, was ich dieses Jahr so alles in die Tat umsetzen möchte. Vielmehr möchte ich mich mit den Dingen beschäftigen, die aktuell wichtig für mich sind. Wieder mehr Sport treiben, zum Beispiel. Okay, das könnte ein guter Vorsatz sein, Sport hat aber immer schon einen Platz in meinem Leben. Gesundheitlich bedingt habe ich eine zeitlang pausiert und starte jetzt langsam wieder. Vielleicht möchte sich meine Wirbelsäule an dieser Stelle den Vorsatz auf die Fahne schreiben, wieder wie gewohnt zu funktionieren. 

binedoro Blog, Täschchen nähen, Papierboot aus SnapPap

binedoro Blog, Täschchen nähen, Papierboot aus SnapPap

Was ich allerdings für mich wichtig finde, ist aufgeräumt in ein neues Jahr zu starten. Wie immer war die Weihnachtsdeko recht schnell wieder in Kisten verstaut und die ersten Tulpen bringen jetzt etwas Frische und Frühling in die Wohnung. Aufräumen sorgt für Leichtigkeit und Schwung und macht auf eigene Art und Weise einen freien Kopf, wenn ich gerade schon nicht laufen gehen darf. 

Schon vor Weihnachten habe ich festgestellt, wie viele SnapPap-Reste sich mit der Zeit angesammelt haben. Während des Aufräumens fanden sich dann auch noch einige zugeschnittene Täschchen, die ich mal aus einem Reststück vorbereitet hatte. Kurzerhand waren kleine Papierboote ausgeschnitten und auf die Schnitteile der Täschchen genäht. Maritime Resteverwertung sozusagen. So entstand zwischen den Feiertagen eine kleine Limited Edition, bestehend aus Täschchen mit Papierboot und immer anders farbigen Reißverschlüssen. Eines war aufgrund meiner Instagram Story während des Nähens schon verkauft, die anderen findet ihr im binedoro Shop. Ich mag die Farbkombination aus Anthrazit und Packpapierbraun sehr gern und den Materialmix sowieso. 

binedoro Blog, Täschchen nähen, Papierboot aus SnapPap

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Übrigens hatte ich auf Pinterest gesehen, dass sich auch Labels super aus SnapPap herstellen lassen. Die Idee habe ich hier gleich einmal aufgegriffen, da sie so schön zu den Booten passen. Für die Labels kam mein kleiner Logo-Stempel zum Einsatz. SnapPap mit Stempelfarbe bedrucken und anschließend in gewünschter Größe ausschneiden, falten, damit es doppelt liegt, und beim Schließen der Täschchenseite einnähen. 

Ein paar Ideen für SnapPap-Reste habe ich noch. Die zeige ich euch dann demnächst. 
Habt einen schönen Sonntag!