Montag, 29. August 2016

Coole Ideensammler, der DaWanda Designmarkt Düsseldorf und Tipps für Aussteller

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Habt ihr es bei Instragram schon gelesen? Ich freue mich riesig, dass ich als Aussteller beim diesjährigen DaWanda Designmarkt in Düsseldorf dabei bin. Quasi ein Heimspiel. Die Zusage flattert in mein Postfach und schwups verfalle ich in den Standplanungsmodus und bekomme Lust, mich an die Nähmaschine zu setzen. Es ist ja noch etwas Zeit bis Ende November und der Sommer zeigt sich gerade von seiner besten Seite, aber so ein kleiner Kreativschub kann ja grundsätzlich nicht schaden. Manchmal reicht es schon zur Inspiration, wenn ich meinen Materialvorrat prüfe. Dann fallen mir Muster oder Stoffstücke in die Hände, die schon längst vergessen waren. Einer der ersten Punkte der Marktvorbereitungen ist Bestandslisten zu erstellen. Eine für Produkte, eine fürs Material. 

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Und dann noch eine To-Do-Liste für anstehende Projekte oder neue Produkte, wenn die Ideen sprudeln. Ein Ergebnis: Die Anzahl der Ideensammler war gering und auch die Ausführung nicht mehr so, dass sie im Sortiment bleiben dürfen. Etwas Neues musste her.

Ideensammler aus SnapPap, die aussehen, als wären sie frisch angestrichen. Das sind sie letztlich ja auch. Denn hier habe ich großzügig den Pinsel geschwungen. Perfekt für unterwegs, um Ideen schnell notieren zu können, To-Do-Listen zu schreiben und Notizen und den Einkaufszettel immer griffbereit zu haben. Cool oder cool? 

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Aufgrund einiger Jahre Designmarkt-Erfahrung hatte ich mal eine Checkliste und diverse Tipps zusammengestellt. Als Aussteller muss man an so einiges denken - von Wechselgeld bis Kabelbinder. Man weiß ja nie. Hier geht es zu meinen ultimativen Tipps für Designmarkt-Aussteller. Die sind zwar von 2014, haben aber noch immer Gültigkeit, denke ich. 

Hach, ich freue mich schon jetzt auf die Vorbereitungen und den Designmarkt. 

DaWanda Designmarkt Düsseldorf
26. + 27. November 2016
Alte Schmiedehallen, Areal Böhler, Düsseldorf-Heerdt

Wer ist denn noch da als Aussteller oder Besucher? 


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Freitag, 19. August 2016

Nähen ⎟ Mit Denkfehlern zur traumhaft schönen Tasche


Ich wollte mir eine neue Tasche nähen. Schon lange lagen Außenstoff, Kunstleder, Futter und Material für die Henkel bereit, nur der Taschenschnitt war noch nicht definiert. Entschieden habe ich mich für einen simplen Schnitt, den ich sonst für Kosmetiktäschchen verwende, der aber auch super in groß für eine schlichte Tasche funktioniert. Da kommt ein Materialmix sehr gut zur Geltung. Soweit so gut.




Ein Schnittmuster benötige ich bei diesem Schritt im Prinzip nicht. Allerdings hätte ich die Maße zuvor mit Bedacht festlegen sollen. So ist mir bereits beim Zuschneiden der Fehler passiert, dass ich in der Höhe und Breite nicht den späteren Taschenboden berücksichtigt hatte. Mein Zuschnitt war also zu klein (was sich später als goldrichtig herausstellte). Im ersten Moment frustrierend, aber eben nicht mehr zu ändern. Die Taschenhenkel wollte ich ursprünglich aus SnapPap anfertigen, was aber bei der gewünschten Art und Weise technisch nicht schön umzusetzen war. Ich entschied mich dann für Gurtband, auch wenn ich dafür wieder Nähte auftrennen musste. Tasche nähen mit Hindernissen so zu sagen. Aber: Ich liebe sie. Genau so sollte meine neue Tasche sein.

Außenstoff: Steppstoff Moskau anthrazit
Kunstleder: Lederlook schwarz von Stoff & Stil
Futterstoff: Canvas Rom von Farbenmix
Gurtband: schwarz, 4 cm, zum Beispiel von Alles für Selbermacher
Reißverschluss: aus dem Fundus




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Mittwoch, 17. August 2016

Verpackungsliebe ⎟ Überraschungspäckchen mit Flamingos #miomodokreativteam

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Vielleicht habt ihr bei Instagram schon mitbekommen oder auf meinem Blog gesehen, dass ich im frisch zusammengestellten Kreativteam von miomodo bin. Ich habe Claudia vor noch gar nicht so langer Zeit bei Bloggers Meet 'n' Eat in Düsseldorf kennengelernt und freue mich sehr über die Zusammenarbeit. Wer hinter dem Onlineshop für Geschenkverpackungen und Bastelmaterial steckt, verrät euch Claudia von miomodo heute selbst in einem kurzen Interview. 

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Zuerst zeige ich euch aber noch ein hübsch gestaltetes Überraschungspaket, das hoffentlich rechtzeitig in München bei meiner lieben Bloggerfreundin Sabine (liebesseelig) angekommen ist. Flamingos sind - neben Ananas-Motiven - gerade voll im Trend und es gibt im  miomodo Shop aktuell jede Menge Material dazu.  

Papiertüten in verschiedenen Größen und Ausführungen, eine große Auswahl an Aufklebern, Seidenpapier in unterschiedlichen Farben, Rohlinge für kleine Geschenkschachteln ... Hach, Claudia hat ein wirklich schönes und umfangreiches Sortiment in ihrem Shop. Da lässt sich einiges draus machen. Und Überraschungspäckchen sind sowie immer toll, oder?

Das #allesliebe Motiv habe ich übrigens bereits im letzten Jahr aus einer Linolplatte geschnitzt. Mit Linoldruck kann ich nun immer wieder Karten nachproduzieren. Praktisch? Eindeutig ja.

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Liebe Claudia, bitte stelle dich kurz vor - wer bist du?

Hallo, mein Name ist Claudia Mellein und ich bin Inhaberin des Online-Shops miomodo.de. Im miomodo Online-Shop findet ihr Papeterie-Artikel und trendiges Verpackungsmaterial. Ich bin 2010 nach Düsseldorf gezogen und habe 2014 den Online-Shop miomodo.de gegründet. Seit Mitte 2016 unterstütze und berate ich Online-Shops und Blogs beim Aufbau und der Gestaltung (www.claudia-mellein.de).

Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Online-Shop für Verpackungsmaterial und Bastelmaterial zu eröffnen?


Da ich selbst sehr gerne bastle und verpacke, schwirrte die Idee von einem eigenen Online-Shop schon lange in meinem Kopf umher. Als ich Ende 2013 plötzlich eine betriebsbedingte Kündigung von meinem damaligen Arbeitsgeber erhalten habe, habe ich das als Anlass genommen meine Idee in die Tat umzusetzen und habe 2014 miomodo gegründet.

Gestaltest du selbst Produkte für deinen Shop? 


Ja, angefangen hat es mit den bedruckten Papierbeuteln. Erst ein paar wenige Motive, dann kamen auf Kundenwunsch neue Motive dazu. Die Motive für Poster, Postkarten und Aufkleber auf A4-Bogen gestalte ich auch alle selbst. Ich erhalte viele Anregungen von Kunden auf Instagram. Das freut mich immer besonders, wenn ich solche Ideen umsetzen kann.

Gibt es ein Produkt, das zum absoluten Kundenliebling geworden ist?


Ja, da gibt es mehrere. Ein absoluter Bestseller ist Kraftpapier. Das ist besonders beliebt für Hochzeiten. Daraus basteln die Kunden ihre eigenen Hochzeitskarten und Hochzeitsdeko. Danach folgen Aufkleber. Es geht fast keine Bestellung ohne Sticker raus. Aktuell haben wir ca. 150 Aufkleber im Shop. Da ist für jeden Anlass was dabei. Gerade erweitern wir das Sortiment durch personalisierbare Aufkleber. Bald wird es weitere personalisierbare Artikel geben, aber ich will ja nicht zuviel verraten. Lasst euch überraschen!

Vielen lieben Dank, dass du uns einen kleinen Blick hinter die Kulissen von miomodo gegeben hast. Ich freue mich auf gemeinsame Projekte und wünsche dir weiterhin viel Erfolg!

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Sonntag, 14. August 2016

DIY ⎟ Eine alte Heizungsabdeckung wird zum Deko-Objekt

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Es war einmal eine alte Heizungsabdeckung, ein weiß lackiertes Gitter aus Holz ... Die Betonung liegt auf "war". Denn mit einem frischen Anstrich kann aus dem alten Holzgitter ein tolles Deko-Objekt werden. 

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Schnell war klar, dass das Gitter nach gründlichem Abschleifen der alten Farbe einen dezenten Farbton bekommen soll, damit es individuell einsetzbar ist. Lange habe ich hin und her überlegt, wofür ich es verwenden möchte, denn zum Entsorgen ist es eben einfach zu schade. Die perfekte Lösung ist allerdings noch nicht in Sicht. Damit das Holzgitter aber nicht sein Dasein fristet, steht es in frischem Graphitgrau angepinselt nun auf dem Balkon. Farblich perfekt passend zur Wimpelkette, natürlich. Aber einfach nur so da stehen? 

In Nullkommanix habe ich aus SnapPap zwei kleine Utensilos genäht, einfach offenkantig und eines danach gewendet und umgeschlagen. Die vier Seiten werden oben gelocht und jeweils eine Kordel verknotet, sodass kleine Hängeampeln entstehen. Die Kordeln oben zusammenknoten, an das Gitter hängen und Blümchen hineinsetzen. 

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Gestrichen habe ich das Gitter übrigens mit Acryl-Mattfarbe von Kreul (Farbton Graphitgrau). Die Farbe lässt sich super auftragen, deckt prima und ist wasser- und wetterfest. 

Habt einen schönen Sonntag!


Sonntag, 7. August 2016

Kochen ⎟ Im Frosch-Outfit von der Brombeeren-Ernte bis hin zum leckersten fertigen Brombeer-Gelee und mein vorläufiges Fazit zu 4 Wochen fast ohne Zucker

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So ein schönes Wochenende! Die Sonne scheint bei angenehmen Temperaturen und ich habe keinen Termin im Kalender notiert. Gute Aussichten. Zeit und Lust, sich draußen aufzuhalten, mit Eimern bepackt und in ausrangierten Klamotten. Wie man an der Jeans meiner Mama unschwer erkennen kann und an meinem Frosch ähnlichen Outfit aus grüner Hose und gelben Gummistiefeln. Und jetzt: Brombeer-Flecken olé! Einen 5-Liter-Eimer haben wir bei vollem Körpereinsatz gefüllt, hängen doch die dicksten uns saftigsten Brombeeren oft weit oben im Strauch, wo sie die meiste Sonne abbekommen. 


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Zurück in Mamas Garten haben wir die Brombeeren zuerst einmal in der Gartenküche gewaschen und verlesen, um zum Beispiel noch kleine Blättchen zu entfernen. Die Gartenküche ist super praktisch: eine Anrichte mit Induktionskochplatten unter dem Schleppdach vom Gartenhaus. Ausgestattet mit diversen Küchenutensilien und Gewürzen, um nicht immer alles zwischen Haus und Garten hin und her räumen zu müssen. So eine Außenküche hätte ich übrigens auch gern, dazu fehlt mir aber gerade der Garten.

Nun aber zurück zu den Brombeeren: Zusammen mit etwas Wasser kommen die Beeren nach dem Waschen in einen großen Topf und dürfen gut 10 Minuten köcheln, dabei gelegentlich umrühren. Nicht wundern: Die Brombeeren werden beim Kochen rot. 

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Da wir aus Brombeeren am liebsten Gelee kochen, wird im nächsten Schritt der Saft gewonnen. Dazu werden die gekochten Beeren portionsweise durch ein feines Sieb gepresst, der übrige Fruchtmatsch wird nicht mehr benötigt. Dann wird die Flüssigkeit abgemessen, damit die Menge Gelierzucker (wir nehmen bei Brombeeren die Variante 2:1) bestimmt werden kann. Der Topf mit dem Brombeersaft kommt wieder aufs Kochfeld und der Gelierzucker wird zugegeben. Kocht der Bromeersaft, lasst ihr den Zucker 3 Minuten unter Rühren einkochen. 

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Am besten stehen die leeren und sauberen Marmeladengläser schon bereit, denn jetzt gehts ans Befüllen. Ist ein Glas bis unter den Rand der Schraubkappe gefüllt (das klappt super mit einem Trichter mit breiter Öffnung), wird der Deckel darauf geschraubt und das Glas auf den Kopf gestellt (Vorsicht: heiß!). Ein paar Minuten bleiben die Gläser so stehen, dann dreht ihr sie wieder um. Dabei geht es darum, dass die Marmeladengläser beim Abkühlen Vakuum ziehen. Nach und nach sollte es jetzt "plöpp" machen und sich die Schraubdeckel nach innen ziehen. Das kann schon mal eine halbe Stunde dauern, dann kann man aber ruhig nachhelfen und den Deckel in der Mitte nach unten drücken.

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Aus unserem 5-Liter-Eimer voller Brombeeren haben wir 11 Gläser mit feinstem Brombeer-Gelee gemacht. Damit sollte ich - auch als Marmeladen-Junkie - wohl über den Winter kommen. 

Und ich freue mich schon auf Mittwoch. Denn dann "darf" ich sie auch endlich probieren. Warum Mittwoch? Weil dann vier Wochen Zuckerreduzierung rum sind. Im Klartext: Ich esse seit fast vier Wochen sehr wenig Zucker, achte auf die Angaben der Inhaltsstoffe bei Lebensmitteln und habe die ersten zwei Wochen sogar auf jegliches Obst verzichtet. Für mich besonders beim Frühstück eine extreme Umstellung. Denn ein Vollkornbrot mit selbstgemachter Marmelade ist, finde ich, nicht so leicht durch ein (zuckerfreies) Brot mit Frischkäse zu ersetzen. Das fiel mir anfangs auf jeden Fall sehr schwer. Nach einer Woche habe ich dann Salatgurke auf Frischkäse für mich entdeckt - das war ein kleiner Lichtblick in Sachen Frühstück. 

Mein Fazit: Die extreme Müdigkeit und das Gefühl am Morgen, total gerädert zu sein trotz ausreichend Schlaf, sind weg. Ob es nur an der Zuckerreduktion lag, weiss ich nicht, aber es fühlt sich auf jeden Fall gut an. Die Lust auf Süßes kommt immer mal wieder durch, aber ich habe die Nascherei zwischendurch nicht großartig vermisst. Und ich werde weiterhin darauf achten, wenig Zucker zu mir zu nehmen. Ein dunkles, gern körnerhaltiges (selbst gebackenes) Brot mit Marmelade wird es aber wieder geben. Muss ja nicht jeden Morgen sein. 

Meinen Vorratsschrank in der Küche habe ich inzwischen unter anderem um Sucolin (Zuckerersatz), Buchweizenmehl, Mandelmehl und Kokosöl  erweitert. Denn das sind ein paar der Zutaten, die ich in so manchen Rezepten entdeckt habe, wenn es um gesunde Ernährung geht. 

Habt es fein.
Bine