Sonntag, 27. Mai 2018

Sammelmappe selbst gestalten: für meine Handlettering-Projekte

Werbung/Kooperation: Die Blanko-Sammelmappe wurde mir von folia zur Verfügung gestellt.

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In den letzten Wochen habe ich mich vermehrt im Handlettering versucht. Habe verschiedene Schrifttypen ausprobiert, verschiedene Stifte, unterschiedliche Materialien. Nicht nur beim Kreativworkshop, auch einfach mal zwischendurch, wenn mir zum Beispiel ein Stückchen unbeschriebenes Papier in die Finger kam. Übung macht ja bekanntlich den Meister, ne? 

Da ich aber ja nicht alles an die Wand pinnen kann und dennoch einige Projekte als Inspiration (oder "So macht man es nicht"-Vorlage) behalten möchte, brauchte ich eine Möglichkeit zur Aufbewahrung. Dafür sind Sammelmappen echt prima. Kennen wir alle noch aus der Schulzeit, oder? 

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Von folia gibt es solche Mappen ungestaltet aus grauem Karton, also ganz schlicht, und in verschiedenen Größen. Da kann sich dann jeder selbst kreativ austoben und die Sammelmappe nach eigenem Gusto gestalten. 

Da ich ja Letterings darin verstauen möchte, habe ich die Vorderseite mit allerlei Begriffen beschrieben und bemalt. Der Karton lässt sich aber auch gut bestempeln und bekleben.

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Ich hatte mit dem Wort "Kreativität" begonnen und dann nach und nach die anderen Worte hinzugefügt. Manchmal auch ganz spontan, weil irgendwo noch eine Lücke zu füllen war. 

Geschrieben habe ich mit den Pintor Kreativmarkern von Pilot. Die decken nämlich super auch mal ein paar Bleistiftlinien ab. Denn ich war nicht immer so mutig und habe sofort drauf los gemalt. Sollte ja schön werden und nicht nur ein Versuch. 

Was meint ihr: Haben Sammelmappen ein eingestaubtes Image oder nutzt ihr auch welche zu Hause? Ich bin auf jeden Fall jetzt Team Sammelmappe – sofern sie noch nicht mit komischen Motiven daherkommen und man sie selbst gestalten kann.

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Sonntag, 13. Mai 2018

Kleines Balkon-Makeover mit Klebeschrauben von tesa

Werbung für tesa


Es ist jedes Jahr das gleiche: Ich verpasse meinem Balkon ein kleines Makeover. Damit meine ich nicht, dass ich neue Blumen pflanze. Das mache ich natürlich auch, aber ich stelle auch immer die Balkonmöbel etwas um, ordne die Pflanztöpfe anders an, überlege mir eine neue Deko. Nicht, dass ihr denkt, ich habe hier eine pompöse Dachterrasse. Es handelt sich lediglich um so ca. 6 qm, aber ausreichend, um einen lauen Sommerabend nach der Arbeit unter freiem Himmel zu verbringen.

In diesem Jahr wollte ich gern ein Blumengitter an die Hauswand hängen, das ich mit ein paar bunten Sommerblumen gestalten kann, und meine neue Lichterkette mit "Glühbirnen" sollte auch einen Platz bekommen. Ich habe dann einfach mal alles kombiniert.


Wer ungern Löcher in Wände bohrt, so wie ich, der bedient sich einfach der Klebeschrauben von tesa. Dann kann die Bohrmaschine nämlich im Keller bleiben. Ich habe mich für eine runde Variante entschieden, die für Mauerwerk und Stein, also für feste, rauhe Untergründe konzipiert und je Schraube mit bis zu 5 kg belastbar ist. Die Montage der Klebeschrauben ist ganz simpel, die Klebemasse braucht aber 24 Stunden zum Durchhärten, das sollte man beachten. Mein Aktionismus wurde beim Lesen der Montageanleitung dann mal eben kurzzeitig gestoppt, so konnte ich aber in der Zwischenzeit schon die Blümchen einpflanzen.




Für mehr Stabilität des Blumengitters habe ich je Schraube eine Unterlegscheibe eingesetzt. Das Gitter selbst hat ja schon eine gewisse Tiefe und liegt in meinem Fall quasi nur auf den Schrauben auf. Die Unterlegscheibe stoppt zusammen mit der Mutter ein Verrutschen. 

Damit ich für die Lichterkette mehr Möglichkeiten zum Aufhängen habe und hier immer ausreichend Treibholz zur Verfügung steht (ich habe da ja so einen Faible und bringe aus jedem Nordsee-Urlaub ein paar Stücke mit), habe ich oben an das Pflanzengitter zwei Äste gebunden. Die verdecken jetzt zudem die Klebeschrauben, wobei das gar nicht hätte sein müssen. Die Schrauben sind ganz schlicht und für meinen Geschmack auch sichtbar einzusetzen. 





 


Über ein Rohr an der Hauswand entlang über das Treibholz und das Blumengitter habe ich dann nach ein paar Anläufen die Lichterkette drapiert. Die ist zwar für draußen geeignet, ist aber batteriebetrieben und je nach Wetterbericht hole ich sie dann doch lieber in die Wohnung. Heißt, ich muss sie leicht wegnehmen und wieder aufhängen können. 

Ein paar Sommerblumen, denen pralle Sonne nichts anhaben kann, habe ich dann in Pflanztöpfe mit Haken oder Aufhängung an dem Holzgitter platziert. Und fertig ist das kleine Balkon-Makeover. Jetzt darf ich nur das Gießen nicht vergessen.




Hier könnt ihr übrigens schon einen Blick darauf erhaschen, wie gemütlich meine neue Deko wirkt, wenn die Dämmerung eintritt. Hach, ich freue mich schon auf laue Sommerabende auf Balkonien, einem kühlen Drink, den Liebsten an meiner Seite oder die Mädels zum Quatschen da. Also ich bin bereit für den Sommer (der sich ja in den letzten Tagen durchaus schon gezeigt hat). Ihr auch?




Neue Herausforderung: Ich will den Sportbootführerschein machen

Mit neuen Herausforderungen verhält es sich ja öfter mal so wie mit guten Vorsätzen. Man setzt sich etwas in den Kopf, will es unbedingt durchziehen, und dann kommt es doch anders als gedacht. Warum auch immer: äußere Umstände, auf die man wenig oder keinen Einfluss hat, oder der innere Schweinehund, der lachend im Kreis tanzt, weil er es mal wieder geschafft hat. 

So verhielt es sich leider auch mit meinem Plan, dieses Jahr im März meinen ersten Halbmarathon zu laufen. Ich war gut im Training, ab vergangenen November musste ich dann aber wegen Schmerzen und des Verdachts auf einen Belastungsbruch im Fuß, der sich zum Glück nicht bestätigte, einige Wochen pausieren. Anfang des Jahres legte mich dann noch eine dicke Erkältung lahm und der Trainingsrückstand war riesig. Also entschieden: neuer Versuch im nächsten Jahr. 

Ich glaube, ich hatte hier gar nichts von meinem Vorhaben erzählt, oder doch? Ob ich so eine Vorahnung hatte? Von meiner neuen Herausforderung möchte ich euch aber jetzt erzählen. Ich will den Sportbootführerschein machen. Yes! Und ich bin mir sicher, dass ich der Herausforderung gewachsen bin.
 
binedoro Blog, Motorboot, Hafen, Rhein, Yachthafen, Sportbootführerschein
 
Was völlig anderes – hatte ich doch bis letzten Sommer so gar nichts mit Motorbooten und Wassersport zu tun. Inzwischen aber schon und ich merke, wie viel Spaß es macht. So viel Spaß, dass ich mich auf das Abenteuer einlasse und die Sportbootführerscheine See und Binnen unter Motor mache. 

Was das heißt? Ich beschäftige mich mit dem Thema Navigation, darunter fallen zum Beispiel Seekarten, Betonnungssysteme, Leuchtfeuer, Kompass, Kurs und Peilung, lerne Gesetze aus dem Seerecht, setze mich mit der praktischen Schiffsführung auseinander (Manöver, anlegen, ankern, Knoten etc.) und erfahre Wichtiges aus dem Bereich Wetterkunde. 

Und wenn das alles sitzt und ich die beiden Scheine in der Tasche habe – ja, ich gehe aufs Ganze und möchte gleich beide machen, also für See und für Binnen –, dann darf ich Motorboote bis 15 m Länge auf See und in Binnengewässern fahren. Ich kann euch sagen, mir geht jetzt schon die Pumpe.

Ich habe hin und her überlegt, ob ich das Thema hier auf dem Blog veröffentliche. Was ist, wenn ich scheitern sollte? Passt das Thema überhaupt hier her? Interessiert meine Leser, also euch, das eigentlich? Fragen, die ich mir schon länger gestellt habe. Mit dem Ergebnis, dass ich euch jetzt eben davon berichten möchte. Egal, ob ich in einigen Wochen mit dem Sportbootführerschein in der Tasche herumlaufe oder nicht. Ob Wassersport zum Blog passt? Auf den ersten Blick nicht, aber das Thema gehört zu mir und macht mir Spaß. Mein Blog, meine Party – also los! Wie eure Resonanz ist? Das werde ich ja dann erfahren und bin schon ganz gespannt. Vielleicht ist ja auch eine(r) von euch mit Motorboot auf dem Wasser unterwegs.

Habt's schön! Und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.