Freitag, 7. Dezember 2018

Nähen ⎟ Eine gekürzte "Frau Ava" und meine Check-Liste für die Teilnahme an einem Nähcamp

 Werbung ohne Auftrag (wegen Verlinkung und Markennennung)

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Obwohl ich damals beim Probenähen des Mantels "Frau Ava" von "Hedi näht" total begeistert vom Schnitt war, ist es bei dem einen Exemplar geblieben. Warum? Ich vermute, weil mir die eigentliche Länge zu lang war und der Walkstoff nicht mein Material ist. Ich mag Cardigans oder Strickjacken fürs Büro total gern, die lassen sich nämlich super im Zwiebellook tragen. Sie dürfen aber nicht zu lang sein, denn dann habe ich ein Jackenproblem für oben drüber, wenn ihr versteht, was ich meine. 

Das Nähcamp in Neuharlingersiel (siehe unsere Probenäh-Team-Fotos von und mit Frau Luise) war also die Gelegenheit mir endlich eine neue, gekürzte Frau Ava zu nähen. Es sind sogar zwei geworden – Nr. 2 zeige ich euch demnächst. Weiter unten findet ihr meine Check-Liste, was ihr beim Nähcamp alles dabei haben solltet.
 
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Genäht habe ich Größe S, aus schönstem Jaquard "Wave Knit" aus der Hamburger Liebe Botanical Kollektion. Bis auf die Länge habe ich nichts verändert. Um den Mantel zu kürzen und gleichzeitig die Form beizubehalten, habe ich beim Schnittmuster aus der Mitte ein Stück Länge weggenommen. Dazu knickt ihr das Papier horizontal mittig unterhalb der breitesten Stelle um die gewünschten Zentimeter nach hinten um. Den Überstand flach falzen und einfach mit Büroklammern rechts und links fixieren – so kommt man immer wieder auf das Ursprungsschnittmuster zurück. Falls es doch mal wieder länger sein soll. So mag ich Frau Ava sehr gern. Und als wir dann endlich die Fotos im Kasten hatten, konnte ich meinen neuen Mantel auch ins Büro ausführen.

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Da meine Teilnahme an einem weiteren Nähcamp bereits steht und ich mich selbst beim dritten Mal gefragt habe, was ich alles einpacken muss, kommt hier meine Check-Liste, was man fürs Nähcamp alles einpacken sollte – alles kann, nix muss:

Nähmaschine(n)
Netzstecker und Fußpedal sowie sonstiges Zubehör
Stoffe bzw. Material für die Nähprojekte (im besten Fall schon zugeschnitten)

Reißverschluss, Vlieseline, Gummiband etc.
Nähgarn
Nähmaschinennadeln (je nach Nähprojekt)
Stecknadeln und/oder Wonderclips
Nahtauftrenner
Stoffschere, Rollschneider
Schneiderkreide/Markierstift

Textilkleber
Handmaß bzw. Maßband
Schnittmuster
Verlängerungskabel, Mehrfachsteckdose

Ösen und Ösenwerkzeug
Label zum Auf- bzw. Einnähen, Plotts zum Aufbügeln, Bänder etc. 

Oft sind eine oder zwei zusätzliche Schneidematten, ein weiteres Bügelbett und Bügeleisen hilfreich. Irgendjemand sollte daran denken und es mitbringen. Ansonsten – ach ja – gute Laune und jede Menge Vorfreude auf ein spannendes Wochenende. Und Lutschbonbons gegen mögliche Heiserkeit am Morgen.

Habt ihr auch schon einmal an einem Nähcamp teilgenommen oder habt es vor? Gibt's Ergänzungen für die Check-Liste? Schreibt mir!

Happy Nikolaus gehabt zu haben.
Bine 
 

Montag, 19. November 2018

Nähen ⎟ Boyfriend-Pulli "Frau Luise" und ein verrücktes Probenähteam in Neuharlingersiel

Werbung ohne Auftrag, Probenähen im Team von Hedi

Ein großartiges, kreatives und inspirierendes Wochenende liegt hinter mir, denn ich war beim Nähcamp im DJH Resort in Neuharlingersiel. Das Beste: ein großer Teil des Probenähteams von Nina aka Hedi näht war endlich wieder vereint. Und alle waren im "Frau Luise"-Fieber. Verrückt, oder? 

Nee, eigentlich nicht, denn der Boyfriend-Pulli ist echt der Knaller und kann in so vielen verschiedenen Styles genäht werden. Hier zeige ich euch erst einmal meine (erste) Version. Aber unbedingt weiter unten schauen, da kommen noch Gruppenfotos vom Wochenende.
 
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Wenn mein Feund und ich eine kleine Runde mit den Mountainbikes drehen wollen, sind wir schneller zurück als uns lieb ist. Nicht, dass wir ausschließlich Schön-Wetter-Menschen sind, aber es fängt grundsätzlich an zu regnen, sobald wir ein paar hundert Meter unterwegs sind. 

Letztens war wieder so ein Tag. Fahrräder aus dem Keller geholt und los. Kurz bevor wir am Rhein angekommen waren – und das ist wirklich nicht weit –, fielen schon die ersten dicken Tropfen vom Himmel. Wir retteten uns also unter die nächste Brücke. Denn wir hatten ja eine Mission: Fotos von und mit "Frau Luise" shooten. Eigentlich ja am Rhein mit ein wenig Sonne und buntem Herbstfeeling. Nix da, mit ordentlich Wind und Regentropfen auf der Nase.

Frau Luise macht sich aber auch mit grauem Drumherum super. Ich mag die lässig überschnittenen Schultern und das eingenähte Dreieck des Pullis macht echt was her. Und das ist gar nicht so schwer einzunähen, wie man denken könnte. Genäht habe ich hier Größe M aus tollem Sommer-Sweat (alle Farben in der gleichen Qualität).

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In Neuharlingersiel hat sich das Probenähteam dann bei eisiger Kälte draußen auf die Suche nach einer passenden Fotolocation für 13x Frau Luise gemacht. Möglichst alle auf einem Bild natürlich ... die großen Mädels nach hinten, die kleineren nach vorne und so. Was für ein Spaß! 

Ab heute gibt es "Frau Luise" als eBook und als Papierschnittmuster bei Nina im Shop. Und, Trommelwirbel: Schaut mal auf meinem Instagram Account @binedoro vorbei. Da könnt ihr nämlich heute ein eBook für den Pulli gewinnen. Also husch husch und viel Glück!

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Nehmt das folgende Bild gern zum Merken auf Pinterest mit:

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Freitag, 2. November 2018

Adventskalender-DIY-Special: Funkelnde Last-Minute-Butterbrottüten

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Es ist Freitag und der letzte Tag meines Adventskalender-DIY-Specials. Und weil das so ist, schicke ich euch mit ein wenig Glitzer ins Wochenende (man munkelt, am Samstagabend sind Glitzerschuhe angesagt).

Aus einfachen weißen Butterbrottüten eine Geschenkverpackung basteln? Das ist nix Neues und hab ich schon des öfteren gemacht. Ihr auch, oder? Aber ich habe sie bisher noch nie mit Acrylfarbe bemalt, erst recht nicht funkelnd in Gold. Ist aber hübsch, finde ich!

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Also, wappnet euch mit Pinsel, goldener und schwarzer Acrylfarbe, einem Stück Pappe als Zwischenlage und 24 Butterbrottüten (ich nehme übrigens immer die "Sandwich-Tüten", die sind etwas breiter. Gibt es die schmalen überhaupt noch?). Dann kann es auch schon losgehen. 

Meine Tüten zieren Streifen längs und quer – einfach die Pinselbreite nutzen –, große und kleine Punkte, Karo- und Konfetti-Muster. Die Zahl in schwarz direkt aufgemalt und z. B. mit schwarzen Foldback-Klammern verschlossen, geben die Butterbrottüten einen tollen und schnell gemachten Adventskalender ab. Absolut last-minute-tauglich – merkt nur keiner. :-)

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Mich würde jetzt brennend interessieren, welche der fünf Adventskalender-Ideen euch am besten gefällt! Hinterlasst gern einen Kommentar.

Ich packe jetzt auf den letzten Drücker noch meine Klamotten fürs Wochenende. Laptop, Smartphone, voll aufgeladene Powerbank, Notizblock und Stift, gute Laune und ein bisschen Platz im Kopf für neuen Input inklusive. 

Habt ein feines Wochenende!


Ein Bild für euch zum Mitnehmen und Pinnen:

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